Leserbrief des Herrn W. Krause v. 28.01.2014 in der Ibbenbürener Volkszeitung

Veröffentlicht am 04.02.2014 in Kommunalpolitik

Märchenstunde

Zu dem Leserbrief des Herrn Krause wäre vieles zu sagen, dieses würde aber die Geduld der IVZ-Leser über Gebühr strapazieren.  Und wenn er schon für seine Einleitung den Titel einer Fernsehsendung benutzt, so wäre sein Beitrag dem Genre „Märchenstunde“  zuzuordnen. Es ist kurz gesagt beabsichtigt, in seinen Ausführungen dem Leser mit Halbwahrheiten und vielen Fehlinformationen zu suggerieren, dass die Hopstener Ratsmitglieder nicht verantwortungsvoll mit den ihnen anvertrauten Geldern umgehen können.

Schon die Aussage, die „Löcher werden immer größer“ ist einfach falsch. Im Haushaltsentwurf ist nachzulesen, dass die Gemeinde in den letzten 10 Jahren keine Kredite mehr aufgenommen hat, sondern jedes Jahr Schulden getilgt hat (Tilgung in 2014 ca, 400.000 €;  Schuldenstand 2004 ca. 7,7 Mio €, Ende 2013 ca. 3,9 Mio €.)

Ebenso falsch ist die Aussage, die SPD habe einen Antrag gestellt, die Wirtschaftswege zu privatisieren. Vielmehr wurde auf Antrag der SPD ein Konzept erstellt, die Wirtschaftswege zu klassifizieren, also genau das, von dem Herr Krause in seinem Artikel fälschlicherweise behauptet, es sei nicht vorhanden.

Wenn er weiter bemängelt, dass die Finanzierung des Feuerwehrgerätehauses nicht gesichert sei, so sei ihm gesagt, dass, im Gegensatz zu seiner Behauptung, alles vertraglich geregelt ist. Und wenn auch der Kostenanteil für das Gerätehaus unseren Haushalt belastet, wird trotzdem jeder Einwohner in unserer Gemeinde froh sein, dass wir eine Tag und Nacht besetzte Rettungswache vor Ort haben werden. Ebenso froh können wir sein, dass wir eine schlagkräftige, gut ausgerüstete Feuerwehr haben, die in vielen Einsätzen nicht nur Brände gelöscht, sondern in vielen Unglücksfällen qualifiziert geholfen hat. Aus unserer Sicht gut angelegtes Geld.

Grundsätzlich ist festzustellen, dass Herr Krause anscheinend nicht die Bedeutung einer Haushaltssatzung kennt. Hier wird beschlossen, welche Maßnahmen im anstehenden Jahr in Angriff genommen werden sollen und nicht, was nicht gemacht werden soll.

Absichtserklärungen, Ideen, Visionen und Vorschläge gehören zu der politischen Tagesarbeit, auch in die Reden der Fraktionsvorsitzenden bei der Verabschiedung des Haushalts, aber nicht in die Satzung selber.

 

Für die SPD-Fraktion Hopsten

 

Hans Joachim Hinsch

 

Wetter-Online

Counter

Besucher:526467
Heute:38
Online:1

Unser Motto:

"Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten kleinen Schritt!"